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Freitag, 24. Februar 2012

Weisheiten der Indianer



















Wiesbadener Autor Ernst Probst sammelte kluge Zitate des roten Mannes


München / Wiesbaden (nachrichten-blog) - Der weiße Mann hat die Uhr, aber wir haben die Zeit! Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden. Du kannst den Regenbogen nicht haben, wenn es nicht irgendwo regnet. Erwarte nichts von den anderen, wenn du selbst noch nichts gegeben hast. Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit. Weißt du, dass die Bäume reden? Wir sind ein Teil der Erde. Das sind einige „Weisheiten der Indianer“ aus dem gleichnamigen Taschenbuch. Aus ihnen geht hervor, dass sich die Indianer im Gegensatz zu den Weißen als Teil der Natur fühlen und deswegen Pflanzen und Tiere mehr respektieren. Viele vor langer Zeit gesprochene Worte des roten Mannes über die Umwelt und das Miteinander der Menschen klingen heute erstaunlich aktuell.
Herausgeber des Taschenbuches „Weisheiten der Indianer“ ist der Wiesbadener Autor Ernst Probst. Er hat von 1986 bis heute rund 200 Bücher, Taschenbücher, Broschüren und E-Books veröffentlicht. Zu seinen Spezialitäten gehören Aphorismen, Biografien berühmter Frauen, Paläontologie, Kryptozoologie, Archäologie und Geschichte. Rund 500 Aphorismen von Ernst Probst findet man in den Taschenbüchern „Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z“. Einzelne Zitate von ihm werden in den von seiner Ehefrau Doris Probst herausgegebenen Taschenbüchern „Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball“, „Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien“. Weisheiten und Torheiten über Männer“ und „Weisheiten und Torheiten über Kinder“ präsentiert. Mit einigen berühmten Indianerinnen befasst sich das Taschenbuch „Superfrauen aus dem Wilden Westen“ von Probst.

Bestellung des Taschenbuches „Weisheiten der Indianer“ bei „GRIN“:
http://www.grin.com/de/e-book/184877/weisheiten-der-indianer

*

Auswahl von Büchern und Taschenbüchern von Ernst Probst:

Paläontologie: Deutschland in der Urzeit, Rekorde der Urzeit (1992), Rekorde der Urzeit. Landschaften, Pflanzen und Tiere (2008), Dinosaurier in Deutschland (1993 zusammen mit Raymund Windolf), Archaeopteryx. Der Urvogel in Bayern, Dinosaurier in Deutschland. Von Compsognathus bis zu Stenopelix (2010), Dinosaurier in Baden-Württemberg, Dinosaurier in Niedersachsen, Dinosaurier von A bis K, Dinosaurier von L bis Z, Raub-Dinosaurier von A bis Z, Deutschland im Eiszeitalter, Der Ur-Rhein, Als Mainz noch nicht am Rhein lag, Der Rhein-Elefant, Krallentiere am Ur-Rhein, Menschenaffen am Ur-Rhein, Säbelzahntiger am Ur-Rhein, Höhlenlöwen, Der Höhlenlöwe, Der Mosbacher Löwe, Säbelzahnkatzen, Die Dolchzahnkatze Megantereon, Die Dolchzahnkatze Smilodon, Die Säbelzahnkatze Homotherium, Die Säbelzahnkatze Machairodus, Der Europäische Jaguar, Eiszeitliche Geparde in Deutschland, Eiszeitliche Leoparden in Deutschland, Eiszeitliche Raubkatzen in Deutschland, Der Amerikanische Höhlenlöwe, Der Ostsibirische Höhlenlöwe, Löwenfunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Der Höhlenbär, Johann Jakob Kaup. Der große Naturforscher aus Darmstadt

Archäologie: Deutschland in der Steinzeit, Rekorde der Urmenschen, Deutschland in der Bronzezeit, Deutschland in der Frühbronzezeit, Die Bronzezeit, Die Aunjetitzer Kultur in Deutschland, Die Straubinger Kultur in Deutschland, Die Singener Gruppe, Die Arbon-Kultur in Deutschland, Die Ries-Gruppe und die Neckar-Gruppe, Die Adlerberg-Kultur, Der Sögel-Wohlde-Kreis, Die nordische Bronzezeit in Deutschland, Deutschland in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Deutschland, Die ältere Bronzezeit in Nordrhein-Westfalen, Die Bronzezeit in der Lüneburger Heide, Die Stader Gruppe, Die Oldenburg-emsländische Gruppe, Deutschland in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Deutschland, Die Unstrut-Gruppe, Die Helmsdorfer Gruppe, Die Saalemündungs-Gruppe, Die Lausitzer Kultur in Deutschland, Österreich in der Frühbronzezeit, Die Leithaprodersdorf-Gruppe, Die Aunjetitzer Kultur in Österreich, Die Straubinger Kultur in Österreich, Die Unterwölblinger Gruppe, Die Wieselburger Kultur, Die Litzenkeramik oder Draßburger Kultur, Die Attersee-Gruppe, Österreich in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in Österreich, Österreich in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in Österreich, Die Nordtiroler Urnenfelder-Kultur, Die Laugen-Melaun-Gruppe, Die Caka-Kultur, Die Schweiz in der Frühbronzezeit, Die Rhone-Kultur, Die Arbon-Kultur in der Westschweiz, Die Inneralpine Bronzezeit-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Mittelbronzezeit, Die Hügelgräber-Kultur in der Schweiz, Die Schweiz in der Spätbronzezeit, Die Urnenfelder-Kultur in der Schweiz, Die Laugen-Melaun-Gruppe in der Schweiz, Das Moustérien. Die große Zeit der Neandertaler, Das Rätsel der Großsteingräber. Die nordwestdeutsche Trichterbecher-Kultur

Kryptozoologie: Affenmenschen, Das Einhorn, Der Drache, Nessie. Das Monsterbuch, Monstern auf der Spur, Riesen, Seeungeheuer

Biografien: 14 Taschenbücher über Superfrauen (Superfrauen 1 bis Superfrauen 14), Christl-Marie Schultes. Die erste Fliegerin in Bayern, Drei Königinnen der Lüfte in Bayern (zusammen mit Josef Eimannsberger), Frauen im Weltall, Königinnen der Lüfte, Königinnen der Lüfte von A bis Z. Biografien berühmter Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen und Astronautinnen, Königinnen der Lüfte in Deutschland, Königinnen der Lüfte in Frankreich, Königinnen der Lüfte in England, Australien und Neuseeland, Königinnen der Lüfte in Europa, Königinnen der Lüfte in Amerika, Theo Lederer. Ein Flugzeugsammler aus Oberbayern, Königinnen des Films (in Arbeit), Königinnen des Tanzes, Königinnen des Theaters, Superfrauen aus dem Wilden Westen, Malende Superfrauen, Der Schwarze Peter. Ein Räuber aus dem Hunsrück und Odenwald, Meine Worte sind wie die Sterne. Die Entstehung der Rede des Häuptlings Seattle (zusammen mit Sonja Probst), Elisabeth I. Tudor. Die jungfräuliche Königin, Lucrecia Borgia. Die schöne Tochter eines Papstes, Maria Stuart. Schottlands tragische Königin, Machbuba. Die Sklavin und der Fürst, Hildegard von Bingen. Die deutsche Prophetin, Julchen Blasius. Die Räuberbraut des Schinderhannes, Zenobia. Eine Frau kämpft gegen die Römer, Cortés und Malinche. Der spanische Eroberer und seine indianische Geliebte, Katharina II. die Große. Die Deutsche auf dem Zarenthron, Pompadour und Dubarry. Die Mätressen von Louis XV., rund 70 Kurzbiografien über berühmte Fliegerinnen, Ballonfahrerinnen, Luftschifferinnen, Fallschirmspringerinnen, Astronautinnen und Kosmonautinnen

Interviews: Was ist ein Menhir? Interview mit dem Mainzer Archäologen Dr. Detert Zylmann über Hinkelsteine, Wer ist der kleinste Dinosaurier? Interviews mit dem Wissenschaftsautor Ernst Probst, Wer ist der Stammvater der Insekten? Interview mit dem Stuttgarter Biologen und Paläontologen Dr. Günter Bechly, Neues vom Ur-Rhein. Interview mit dem Geologen und Paläontologe Dr. Jens Sommer

Aphorismen: Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball, Worte sind wie Waffen. Weisheiten und Torheiten über die Medien (beide zusammen mit Doris Probst, Schweigen ist nicht immer Gold. Zitate von A bis Z, Weisheiten der Indianer

Die meisten dieser Titel sind bei GRIN Verlag für akademische Texte erschienen und in mehr als 1.000 Online-Buchshops sowie in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

Der GRIN Verlag mit Sitz in München hat sich seit der Gründung im Jahr 1998 auf die Veröffentlichung akademischer Texte spezialisiert. Die Verlagsseite http://www.grin.com ist für Studenten, Hochschullehrer und andere Akademiker die ideale Plattform, ihre Fachtexte, Studienarbeiten, Abschlussarbeiten oder Dissertationen einem breiten Publikum zu präsentieren.

Der GRIN Verlag

Mittwoch, 29. September 2010

Weisheiten der Indianer


















Leseprobe aus dem Taschenbuch „Meine Worte sind wie die Sterne“ von Sonja Probst und Ernst Probst:

*

Wie lange leben wir auf Erden?
Nicht für immer, nur eine kleine Spanne.
Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt,
Quetzalfedern knicken.
Nichts dauert auf Erden,
alles lebt nur einen Hauch lang.
Unsere Zeit ist geliehen,
im Nu müssen wir sie hinter uns lassen.

AZTEKEN

*

Die Erde ist unsere Mutter,
sie nährt uns.
Was wir in sie hineinlegen,
gibt sie uns zurück.

BEGADI, BIG THUNDER (Wabanaki)

*

Ein Volk ist so lange nicht erobert,
wie die Herzen seiner Frauen stark sind.
Dann aber ist es aus und vorbei –
einerlei, wie mutig wie Krieger
und wie stark ihre Waffen
auch sein mögen.

CHEYENNE-REDENSART

*

Ein Stamm besteht aus lauter Individuen
und ist so gut wie jeder Einzelne.

CHIEF SEATTLE (Duwamish)

*

Brüder wir wünschen den Frieden.
Alle roten Menschen wünschen Frieden.
Aber wo die Weißen hinkommen,
da gibt es keinen Frieden,
außer im Inneren unserer Mutter Erde.

CHIEF TECUMSEH (Shawnee)

*

Was ist das Leben?
Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen
in der Nacht.
Es vergeht wie der Hauch des Büffels
im Winter.
Es ist wie der kurze Schatten,
der über das Gras huscht
und sich im Sonnenuntergang verliert.

CROWFOOT (Blackfeet)

*

Wir wurden zusammen
mit allen Geschöpfen
auf diese Erde gesetzt.
Alle diese Geschöpfe,
auch die kleinsten Gräser
und die größten Bäume,
sind mit uns eine Familie.
Wir sind alle Geschwister
und gleich an Wert
auf dieser Erde.

DANKGEBET DER IROKESEN

*

Es ist viel leichter,
das grüne Gras woanders anzuschauen,
als bei sich zu Hause im eigenen Garten.

DAVID SEVEN DEERS
(Halkomelen Skwah)

*

So vielfältig sind die Wunder
der Schöpfung,
dass diese Schönheit niemals enden wird.
Die Schöpfung ist hier.
Sie ist genau jetzt in dir,
ist es schon immer gewesen
Die Welt ist ein Wunder.
Die Welt ist Magie.
Die Welt ist Liebe.
Und sie ist hier, jetzt.

GAYLE HIGH PINE

*

Im Haus des Langen Lebens, dort lebe ich.
Im Haus des Glücks, dort lebe ich.
Schönheit unter mir, dort lebe ich.
Schönheit über mir, dort lebe ich.
Schönheit rings um mich her, dort lebe ich.
Ins Alter reisend, mit ihm lebe ich.
Auf dem guten Pfad bin ich,
auf ihm lebe ich.

GESANG DER NAVAJO

*

Alle Dinge der Schöpfung sind heilig.
Jeder Morgen ist heilig,
jeder Tag ist heilig.
Denn das Licht des Tages
wurde von Wankan Tanka,
unserem Vater, gesandt.
Bedenkt, dass alle Geschöpfe dieser Welt
heilig sind
und darum entsprechend behandelt
werden wollen.

HEHAKA SAPA, BLACK ELK (Sioux)

*

Die Vögel verlassen die Erde
mit ihren Flügeln.
Auch die Menschen
können die Erde verlassen,
zwar nicht mit Flügeln,
aber mit ihrem Geist.

HEHAKA SAPA, BLACK ELK (Sioux)

*

Im Leben eines Indianers
gibt es keine schlechten Tage.
Auch wenn die Zeiten
noch so schwierig sind,
jeder Tag ist gut,
weil du am Leben bist, ist jeder Tag gut.

HENRY OLD COYOTE (Crow)

*

Wenn du dein Herz nicht hart werden lässt,
wenn du deinen Mitmenschen
kleine Freundlichkeiten erweist,
werden sie dir mir Zuneigung antworten.
Sie werden dir
freundliche Gedanken schenken.
Je mehr Menschen du hilfst,
desto mehr dieser guten Gedanken
werden auf dich gerichtet sein.
Dass Menschen dir wohlgesinnt sind,
ist mehr wert als Reichtum.

HENRY OLD COYOTE (Crow)

*

Mit Hilfe der Sonne
wurde die Erde geschaffen.
Die Erde und ich, wir sind eins.
Der Eine, der das Recht hat,
über das Land zu verfügen,
ist der Eine, der es geschaffen hat.

CHIEF JOSEPH (Nez Perce)

*

Ich sitze in freier Natur, am See.
Die Weißen möchten,
dass ich wie sie arbeite,
wie sie viel Geld verdiene,
wie sie ein Auto kaufe
und wie sie in freier Natur, an einem See,
Urlaub mache und angle.
Ich sitze schon in freier Natur, am See ...

KANADISCHER INDIANER

*

Friede ist nicht nur die Zeit
zwischen zwei Kriegen,
Friede ist das Gesetz
menschlichen Handelns.

LEHRE DER IROKESEN

*

Wenn wir recht handeln
und wenn zwischen jedem Menschen
und jedem Volk
Gerechtigkeit herrscht,
dann haben wir Frieden.

LEHRE DER IROKESEN

*

Andere Religionen belehren ...
Unsere meint,
dass das Herz jedem Menschen
seinen eigenen Weg zeigt.

MOWIHAIZ, MAGPIE (Cheyenne)

*

Wenn immer der rote Jäger
auf seinen Streifzügen
etwas erblickt,
was eindrucksvoll und erhaben ist,
verharrt er einen Augenblick
in andächtigem Schweigen.
Für ihn ist es nicht notwendig,
einen von sieben Tagen zu heiligen,
denn für ihn ist jeder Tag heilig.

OHIYESA (Sioux)

*

Kein Mensch kann seine Mutter besitzen,
keiner kann die Erde
zu seinem Eigentum machen.

OJIBWA

*

Wer etwas Wichtiges vorhat,
sollte nicht lange Reden halten,
sondern nach ein paar Worten
zur Sache kommen.

SAGOYEWATHA, RED JACKET (Seneca)

*

Ihr sollt wissen,
dass alles, was ihr braucht,
Geschenke der Erde unten,
des Himmels oben
und der vier Winde sind.
Wenn ihr euch gegen
diese Elemente vergeht,
wird es schlimme Konsequenzen
für euch haben ...

SIOUX-LEGENDE
VON WHITE BUFFALO MAIDEN

*

Menschen, die bloß arbeiten,
finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.

SMOHALLA (Nez Perce)

*

Das Wissen um die spirituelle Beziehung
zum gesamten Universum
ist ohne Bedeutung,
denn Bewusstsein von irgend etwas
ist nicht die Wirklichkeit jener Sache.
Dass man von der Existenz
der Liebe weiß,
bedeutet nicht zu lieben.

SOTSISOWAH (Seneca)

*

Denk mit dem Herzen.

SPRICHWORT DER HOPI

*

Du kannst den Regenbogen nicht haben,
wenn es nicht irgendwo regnet

SPRICHWORT
DER PUEBLO-INDIANER

*

Die Bücher des weißen Mannes
genügten mir nicht ...
Der Große Geist
hat mir die Möglichkeit gegeben,
an der Hochschule der Natur zu studieren,
die Wälder und Flüsse,
die Berge und die Tierwelt.

TATANCA MANI (Stoney)

*

Weißt du, dass Bäume reden.
Die sprechen miteinander,
und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst.
Aber die weißen Menschen hören nicht zu.
Sie haben es nie der Mühe wert gefunden,
uns Indianer anzuhören, und ich fürchte,
sie werden auch auf die anderen Stimmen
in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe
viel von den Bäumen erfahren:
Manchmal etwas über das Wetter,
manchmal über Tiere,
manchmal über den Großen Geist.

TATANCA MANI (Stoney)

*

Seht, Brüder, der Frühling ist gekommen.
Die Erde wird von der Sonne umarmt,
wir werden bald die Ergebnisse
dieser Liebe sehen.
Jedes Samenkorn ist erwacht,
genauso jedes Tier.
Durch diese geheimnisvolle Kraft
erhalten auch wir unser Leben.

TATANKA YOTANKA, SITTING BULL
(Hunkpapa)

*

Die drei schlimmsten Übel sind:
Dummheit, Faulheit und Feigheit.

TECUMSEH (Shawnee)

*

Alles, was Natur
an Gutem schenken kann,
schenkt sie uns in Fülle.
Und dazu die Begabung,
all das zu genießen ...

WABANAKI

*

Warum sollte man mit Gewalt rauben,
was man in Güte durch Freundschaft
und Liebe erhalten kann?

WAHUNSONACO0K (Irokese)

*

Geh aufrecht wie die Bäume.
Lebe dein Leben so stark wie die Berge.
Sei sanft wie der Frühlingswind.
Bewahre die Wärme der Sonne
im Herzen,
und der Große Geist
wird immer mit Dir sein.

WEISHEIT DER NAVAJO

*

Die Erde ist das Paradies,
und wo du deinen Fuß auch hinsetzt
ist heiliges Land.

WILFRIED PELLETIER (Ojibway)

*

Heilige Mutter Erde,
die Bäume und die ganze Natur
sind Zeugen
deines Denkens und Wirkens

WINNEBAGO

*

Das Land mit seinen Bäumen
war den Weißen gleichgültig.
Wir fällen keine Bäume,
sondern nutzen nur totes Holz.
Aber die Weißen
sprengen die Bäume sogar
aus der Erde
und zerhacken sie.
Überall, wo der weiße Mann
die Erde berührt,
hat, hat sie Wunden.

WINTU

*

Die Herausgeber

Sonja Probst
wurde am 28.Juli 1975 in Mainz geboren. Von 1995 bis 2003 studierte sie dort an der Johannes-Gutenberg-Universität Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Anglistik und Publizistik. Neben dem Studium schrieb sie Artikel für die „Allgemeine Zeitung“, Mainz, und arbeitete als Redaktionsassistentin bei „3sat“. Im Juli 2003 begann sie ein Volontariat in der Redaktion des „Wiesbadener Kurier“. Ab Juli 2005 arbeitete sie als Lokalredakteurin der „Allgemeine Zeitung“, Mainz.

Ernst Probst
kam am 20.Januar 1946 in Neunburg vorm Wald im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz zur Welt. Er arbeitete zunächst als Journalist in Nürnberg, Bayreuth und Mainz, später als Buchautor und schließlich als Verleger sowie als Fossilienhändler und Antiquitätenhändler. Er schrieb weltweit für deutschsprachige Zeitungen, Zeitschriften und Nachrichtenagenturen und verfasste zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher.

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Das Taschenbuch "Meine Worte sind wie die Sterne" ist erhältlich bei
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